Am Ende von unserem Weihnachtsprojekt würden wir uns gerne von Euch bewerten lassen.
Ihr könnt unter dem Feld „Ihre/Eure Meinung“ allgemeine Kritik, Anregungen oder wüste Beschimpfungen hinterlassen.
In der darrunterliegenden Liste könnt Ihr für Eure Lieblingsmusikpralinen stimmen. Die GFPS- Musikadventskalender-Hitparade wird am 6. Januar um 12 Uhr geschlossen und mit großem Tamtam auf unserer Stadtgruppenseite veröffentlicht.
Im Namen der Stadtgruppe Freiburg bedanke ich mich für Eure regen Besuche und wünsche Euch einen gesunden und munteren Start in das neue Jahrzehnt!!!
unsere musikalische Reise neigt sich dem Ende zu. Wir hoffen, dass in unserem Allerlei für jeden von Euch etwas dabei war.
Heute am Geburtstag Jesu findet Ihr unsere letzten Musikpralinen. Es sind vier Variationen eines alten polnischen Weihnachtsliedes, das ich „Angekommen in Betlehem“ übersetzt habe.
Das erste Video ist für alle Freunde der klassischen Musik bestimmt, im zweiten Fenster könnt Ihr einer schrägen Kinderversion lauschen, das dritte Video wurde um 1900 in der polnischen Tatra aufgenommen. Die musikalischen Darbietungen werden mit einem peruanischen Duett abgerundet.
Im Namen der Stadtgruppe Freiburg wünschen wir Euch allen: Fröhliche Weihnachten!
Wesołych Świąt!
Přejeme Vám Veselé Vánoce!
Winshuyu sa Svyatkami!
Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva!
Vergesst ab dem 29. Dezember nicht abzustimmen.
Danke für Eure Aufmerksamkeit
Bei dem heutigen Türchen handelt es sich um eine echte Delikatesse. Raduza wurde 1993 als Straßenmusikerin entdeckt. Sie ist Sängerin, Songwriterin und spielt verschiedenste Instrumente. Neben ihrer erfolgreichen Karriere als Sängerin -- Raduza studierte am Prager Konservatorium, welches sie 2001 mit einer geistlichen Kantate abschloss. Dies ist auch das Jahr ihres ersten Albums. Das hier vorgestellte Lied befindet sich auf ihrem zweiten Album „…při mně stůj“ von 2003.
Sie wandelt auf den Pfaden der Folklore und des Chansons, die durch ihre immer neuen Interpretationen unerwartete Wendungen nehmen können. Raduza gehört zu den bekanntesten Musikerinnen der alternativen tschechischen Szene und feiert Erfolge im In- und Ausland.
Ihr zweites Album hat sogar die goldene Schallplatte erreicht.
„Studeny nohy“ ist ein melancholisches Sonntagslied, welches von Einsamkeit handelt und dennoch nicht bedrückend wirkt. Mit dem farbenfrohen und niedlichem Video lädt es ein sich an einem grauen Tag zu Hause mit einem Kaffee hinzusetzen und zuzuhören.
Zwei Tage vor Weihnachten beglücken wir Euch mit einer besinnlichen Komposition von Leszek Możdżer, Lars Danielsson (Kontrabassist aus Schweden) und Zohar Fresco (Perkussionist aus Israel). Genau das Richtige um nach erledigten Weihnachtseinkäufen ein wenig zu entspannen. Für alle die noch mitten im Weihnachtsvorbereitungsstress stecken kann es wiederum eine willkommene Verschnaufpause werden.
Leszek Możdżer ist einer der bekanntesten Jazzpianisten aus einem Land, das nicht nur eine langjährige Jazztradition besitzt, sondern zudem viele großartige und weltbekannte Jazzpianisten hervorgebracht hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Krzysztof Komeda wohl der erste international angesehene Pianist aus Polen, der viel dazu beitrug die Marke “Polish Jazz” berühmt zu machen. Ihm folgten jede Menge andere Jazzpianisten unterschiedlichster Ausprägung.
Der 1971 in Danzig geborene Możdżer setzt diese Tradition fort ohne auf eigene Akzente und Innovationen zu verzichten. Aufgrund seiner klassischen Ausbildung wandelt er problemlos auf den Schnittstellen der E- und U-Musik. Seine eigenwilligen Interpretationen Frédéric Chopins sind das beste Beispiel dieser gelungenen Mischung.
Możdżers Konzerte werden sowohl von alten Jazzhasen, Klassikfans als auch jungen Leuten besucht. So verwundert es nicht, dass Możdżer schon mit den unterschiedlichsten Musikern zusammengearbeitet hat. In der langen Liste befinden sich Namen wie der berühmte Filmkomponist Zbigniew Preisner, aber auch Rockgrößen wie David Gilmour. Auch für ein Arrangement mit einer polnischen Black-Metal-Band (Behemoth) ist sich der Musiker nicht zu schade.
Am vierten Advent stellten wir Euch eine Dorfband aus Warschau vor. Heute ist es eine der bekanntesten Independentbands Deutschlands, die aus einer kleinen Kreisstadt südlich von München (Weilheim in Oberbayern beherbergte 2008 21.574 Menschen) stammt und von dort aus ihre musikalischen Impulse schon seit 1989 aussendet. Die Brüder Markus und Micha Acher gehören zu den Gründungsmitgliedern der Combo und prägen sie bis heute. Sie fingen mit harten Riffs an und tourten in den 1990ern unter anderem mit Therapy? und Bad Religion.
Im fünften Album (Shrink) aus dem Jahre 1998 veränderte sich der Stil der Weilheimer, was auch mit dem Zugang von Martin Gretschmann zusammenhängt. Er integrierte elektronische Elemente in den typischen Notwist-Sound. Die Musik wurde ruhiger und jazziger.
Neben zwei weiteren Langspielplatten komponierten die Oberbayern unterschiedliche Filmmusiken. Für Hans-Christian Schmid kreierten sie die Musik zu „Lichter“ (GFPS-Bezug, hehe) und in diesem Jahr den vollständigen Soundtrack zu „Sturm“ (ein toller Film).
Wir geben Euch heute die Möglichkeit mit dem Lied „Pick up the phone“ in die melancholische aber auch sehr schöne Welt von Notwist einzutauchen. Wer nicht so schnell in die Wirklichkeit zurückkehren möchte, kann sich auf der skurrilen Homepage der Band austoben. (Für wackere Homepagebesucher hätte ich eine Frage: Glaubt Ihr, dass der Vogel wirklich eine Waldarbeiterbrigade nachmachen kann?)
Viele Leute aus Polen, die nach Warschau kommen, sagen verächtlich: „Was für ein Dorf!“. Kapela ze Wsi Warszawa (Kapelle aus dem Dorf Warschau) sieht das anders: genau diese Leute, die nach Warschau kommen, stammen aus Dörfern. Doch im Zuge der Verstädterung vergessen sie ihre Wurzeln, die sie für peinlich und rückständig halten. Kapela ze Wsi Warszawa sagt: eigene Kultur und eigene Folklore sind nicht peinlich – ja, sie ist sogar angesagt.
Und so macht sich schon seit 12 Jahren Kapela auf der Suche nach vergessenen Volksliedern, Texten und Instrumenten. Dabei feiert die Band große Erfolge – vor allem außerhalb Polens, der Prophet gilt nirgends weniger als im eigenen Land. Es ist schon zu Tradition geworden, dass Kapelas Platten zuerst im Ausland erscheinen und erst ein Jahr später in Polen.
Hier kommt die Geschichte der Liebe und des Betrugs zwischen Kasieńka und Janicek von Kapelas bekanntester Platte: „Wykorzenienie” (Entwurzelung).
Robosonic, bestehend aus Sacha Robotti und Cord Henning Labuhn repräsentieren in unserem Musikkalender die vielschichtige deutsche Technoszene. Weil ich mich gar nicht in dieser Musiksparte auskenne, werde ich es nicht wagen die Musik der Berliner zu verordnen. Auf jeden Fall, haben sie ihr Debütalbum mit dem Titel „Sturm und Drang“ 2007 herausgebracht. Wie man auf ihrer schicken Seite erfahren kann, war das Album sehr erfolgreich und ermöglichte den Herren sich an weiteren Projekten in Kreuzberg zu engagieren.
Der Titel des Songs spielt natürlich wie die Aufmachung des Albums auf die wunderschöne deutsche Literatur an, die wie jeder weiß, in den gelben kleinen Reclam-Heftchen zu Hause ist.
Auch unser heutiges Lied spielt im Titel nicht nur mit einem Verdreher auf Franz K. aus Wien, sondern auch auf Herrn Günther G. aus Danzig an. So bekommen wir gar eine Brücke zu unserer hippen Organisation hin.
Doch wer jetzt denkt, dass er jetzt eine kopflastige Technomusik zu hören bekommt, der irrt sich gewaltig. Jedes Mal, wenn ich mir das tolle Video anschaue beginnt mein Kopf von selbst zu wackeln. Lasst Eure Tanzbeine schwingen!
Grüße aus der Fahrradstadt Freiburg,
Euer Kuba
Alle, die auf eine russische Band gewartet haben, kommen heute auf ihre Kosten. Tequilajazz ist eine in Russland sehr bekannte Rockband, die problemlos ganze Stadien füllen kann. Die aus St. Petersburg stammenden Jungs sind die bekanntesten alternativen Musiker Russlands und deshalb eine willkommene Vorband für Bands wie Faith No More und Sonic Youth, wenn diese Konzerte in Moskau oder St. Petersburg spielen. In den letzten beiden Monaten waren sie auf einer Tour in Europa und in Übersee unterwegs und spielten auch drei Konzerte in Deutschland.
Die Musiker um den Bandleader Evgeny Fedorov (Bass & Gesang) haben schon 1993 ihr erstes Album herausgebracht und fühlen sich vor allem von Bands wie The Pixies und Sonic Youth inspiriert.
Ich kannte die Band vor Kurzem noch gar nicht und bin zufällig auf das heutige Video gestoßen. Die Bassline in diesem Lied ist meiner Meinung nach einfach der Hammer. Auch das Video gefällt mir sehr. Als Lena mir ihre Übersetzung zugeschickt hat, habe ich erst gemerkt, dass es sich im Text um einen Typen handele, der sich nicht so recht an die versoffene Nacht erinnern kann. Schon wieder ein Sauflied. Da kommen die Russen und Tschechen in unserem Kalender ja besonders gut weg, habe ich mir gedacht. Es tut mir aufrichtig leid, dass es jetzt so klischeehaft geworden ist, aber was will man von einer Band mit dem Namen Tequilajazzz anderes erwarten, hehe.
Als Alternative könnt ihr Euch ein mehr weihnachtliches Lied anschauen, dass wir aber leider nicht hochstellen können http://www.lastfm.de/music/Tequilajazzz/+videos/37962361.
Sowohl mit dem einen, als auch mit dem anderen Song wünsche ich Euch einen wunderschönen Freitag,
Euer Kuba